Donnerstag, 23. November 2017

gebeizte Forelle

Mein Freund ist Angler. Das hat zur Folge, dass ich in den letzten Jahren gelernt habe immer wieder neue Sachen mit Fisch zu kochen.
Natürlich gab es auch zu Hause bei meinen Eltern immer mal Fisch. Lachsfilet mit Kartoffelbrei, oder marinierter Hering. Aber auch Räucherlachs zum Abendbrot, Brathering, Rollmops oder Fisch in Tomatensoße aus der Dose. Sonntags gab es auch mal Kochfisch.
Wenn man dann beginnt selbst zu kochen, übernimmt man meist erst mal die Rezepte und Gerichte aus der familieneigenen Küche. Erst nach und nach taset man sich an neue Rezepte heran.
Ich könnte auch sagen: Not macht erfinderisch! Als er vor einigen Jahren das erste Mal zum Heringsangeln war, dachte ich noch: Oh mein Gott - was soll man damit machen?! Man kann ja nicht immer den Fisch auf die gleiche Art und Weise zubereiten, denn irgendwann hat man sich daran satt gegessen. So habe ich den Hering schon geräuchert oder auch Rollmops und Brathering selbst gemacht. Diese Rezepte folgen noch, denn aktuell habe ich wieder einen ganzen Gefrierschrank voll Hering. :-)
Tja, und außer dem Hering waren noch Forellen im Gefrierschrank. Diese musste raus. Also informierte ich mich über die Methode diese zu beizen.


Dienstag, 21. November 2017

Willkommen zurück + Stollen Thüringer Art

*pust* Staubt wirbelt auf und tanzt im Sonnenlicht, dass durch das Küchenfenster scheint - ich muss husten.

So, oder so ähnlich würde es mir gehen, wenn ich genau vor einem Jahr das vorerst letzte Rezept in mein Rezeptbuch geschrieben hätte und das Buch auf der Seite aufgeschlagen hätte liegen lassen.
Was mich zu der Frage führt: Gibt es Staub im Internet? ;-)
Das letzte Jahr war aufregend, vor allem durch den Umzug ins neue Haus, aber auch voller Arbeit. Das Haus musste ja erst einmal bewohnbar gemacht werden. Unzählige Male haben wir den Baumarkt aufgesucht - meist erfolgreich, selten nicht.
Und so mussten in dieser Zeit Ideen sprudeln, wie das Haus eingerichtet werden soll. Ein bestimmter Stil? Ideen von Anderen kopieren? Etwas wagen? Oder einfach laufen lassen? Ich glaube es ist eine Mischung aus allen geworden. Das Haus möchte ich seit Mai als fertig bezeichnen - da sind wir nämlich auch eingezogen.
Der Garten ließ und lässt auf sich warten. Klar, kann ja nicht alles auf einmal werden. Aber direkt nach den Einzug wurden Ideen für draußen gesammelt: Terrasse, Hochbeet, Quittenbaum, Stauden, Hecke, Außenküche....
Nix von all dem ist dieses Jahr umgesetzt worden. Aber da ich nun die Vorstellungen meines Gartens im Kopf habe und teilweise auf Papier gebracht habe, kann ich mich wieder den Rezepten widmen.
Ich war bei meinen Opa zu Gast und das Gespräch kam auf seinen alten Holzbackofen. Früher, wenn dieser angeheizt wurde, war Backtag. Der gesamte Tag war damit verplant und auch die Nachbarn kamen und brachten ihre Kuchen zum durchbacken.
Ich kenne das alles nicht mehr. Aber der Gedanke gefiel mir. Jetzt, so kurz vor Weihnachten. Mama backte zu der Zeit immer Stollen. Ich fragte sie, ob sie dieses Jahr welche plante. Als die Antwort Nein hieß, war klar wer sich mit Rezepten für Stollen beschäftigte. Da es sich nicht gelohnt hätte nur für ein paar Stollen den Ofen anzuheizen, überlegte ich weiter....
 

Montag, 21. November 2016

schnelles Spekulatius-Mascarpone-Dessert

An manchen Tagen bedarf es einfach noch eines Nachtisches. Kennt ihr das? Ich brauche z.B. immer nach dem Essen von Fisch was Süßes. Also habe ich ein fixes Dessert für euch. Garantiert in 5 Minuten zusammengerührt und auf den Tisch gebracht.





Freitag, 18. November 2016

Álbondigas en salsa


Diese Hackfleischbällchen lassen sich prima vorbereiten und sind daher perfekt für die nächste Geburtstagsparty. Die Zubereitung geht schnell und ist einfach, sodass auch Kochanfänger keine Angst vor der Zubereitung haben müssen.

































Dienstag, 15. November 2016

Kürbis Gnocchi

Ich liebe Gnocchi, noch viel lieber mag ich sie, wenn sie selbst hergestellt sind. Heute zeige ich euch ein Rezept für Kürbis Gnocchi - für all diejenigen, die noch Kürbisse zum verarbeiten zu Hause liegen haben. Wenn ich am Wochenende koche, versuche ich immer größere Portionen zu kochen, um noch etwas für die Folgewoche parat zu haben. Ähnlich mache ich es bei Gnocchi, ich bereite immer eine größere Menge vor und friere diese dann portionsweise ein. So habe ich, wenn es mal wieder schneller gehen muss, immer was leckeres im Haus.
Apropos Haus: Wer ein Haus baut, sollte auch eine gute Vorratshaltung haben, denn in dieser Zeit ist nicht viel mit kulinarischen Genüssen. Meist kommt man ausgehungert von der Baustelle, und dann muss es schnell gehen. Pasta oder Wiener Würstchen stehen da häufig auf dem Speiseplan.

Wer also clever plant hat immer was gesundes und schnell zubereitetes zur Hand. Wie diese Gnocchi: zu Pesto, zu Geschnetzeltem oder als Gnocchi-Gemüse-Auflauf, lasst es euch schmecken.


Dienstag, 8. November 2016

Kürbis-Risotto

Mein letztes veröffentlichtes Risotto Rezept ist bereits eine Weile her. Heute sollte es nichts mit Flesich sein und es musste schnell gehen, da wir erst kurz vor dem Mittag wieder zu Hause waren. Da ich heute und morgen frei habe, hatte ich mal wieder etwas Zeit für ein Rezept für den Blog. Außerdem sorgte das Tageslicht für ein paar nette Bilder.


Donnerstag, 3. November 2016

Käsespätzle

Oh mein Gott, mein letzter Post ist tatsächlich schon eine Weile her, musste ich gerade feststellen. Da ich zur Zeit aber lieber alte Klassiker koche, anstatt täglich in der Küche zu stehen und mir neue Gerichte einfallen zu lassen oder Rezepte auszuprobieren, gibt es auch nicht sehr viel zu berichten. Jedenfalls nicht vom Kochen und Backen. Wobei... ich werde bald einen neuen Ort zum Kochen und Backen haben. Und einen neuen und größeren Vorratsraum. Und einen tollen, großen Esstisch, an einen hellen Ort, der gleichzeitig ein perfekter Ort für die Foodfotografie ist! Hach, ich komme ins Schwärmen. Ich will es kurz machen: Die letzten Wochen und Monate lag der Fokus auf den Hausbau! Genau, wir bauen ein Haus. Wenn ich wir sage, meine ich mich und meinen Freund und unseren Kater. Guuuut, der baut jetzt eher nur so passiv mit, er guckt man nach dem Rechten und markiert sein Revier...

Der Hausbau ist also der Grund, weswegen ich eher auf schnelle und einfache Gerichte zurückgreife und diese auch nicht sonderlich hübsch anrichte.

Letzten Samstag jedoch, kochte ich für meine Eltern und meine Schwester. Mind em klaren Ziel: sich einfach mal Zeit nehmen, zusammensitzen, essen, trinken und den Abend genießen. Irgendwie wurde daraus eine Länder-Party und es gab ein österreichisches Menü: Vorsuppe mit Maronen, Pflaumen-Knödel als Dessert und im Hauptgang Käsespätzle:

Nachtrag: Und hier ist auch noch - wie versprochen - das nachgereichte Bild des fertig gebackenen Auflaufs. Den gab es heute, und er war köstlich!