Sonntag, 6. November 2011

Wickelklöße

"Wie früher bei Oma, so will ich die haben", sagte ER zu mir. Tja, keine leichte Aufgabe, da ich Wickelklöße nicht kannte. Weder bei meinen Omas noch bei meiner Mama hatte ich es je gegessen. Also half ER mir ín der Küche. Und so schwer war es letzendlich auch nicht.



Wickelklöße, für mind. 4 Personen:
  • 400 g Weizenmehl
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 3-4 EL Wasser
  • Semmelbrösel
  • Butter
  1. Semmelbrösel in Butter braun anrösten, aufpassen, dass sie nicht verbrennen. Am besten sofort aus der Pfanne nehmen, wenn die richtige Bräune erreicht wurde.
  2. Einen Teig aus Mehl, Salz, Eiern und Wasser herstellen.
  3. Anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig gut 1 cm dick ausrollen und mit Semmelbröseln bestreichen, in Streifen schneiden und aufwickeln. Es macht sich gut, die Enden mit der Gabel ein wenig einzudrücken, damit die Wickelklöße nicht auseinander fallen.
Fleischbrühe:
  • 500 g Rindfleisch, Beinscheibe
  • Wasser
  • Pfeffer
  • Salz
  • Lorbeerblatt
  • Petersilie
  • Mehl oder Speisestärke
  1. Das Fleisch mit gut einen dreiviertel Liter Wasser aufsetzen. Gut macht sich Beinscheibe, da der Knochen der Brühe einen guten Geschmack gibt. Mit Salz, Pfefferkörnen und einem Lorbeerblatt würzen und gut eine Stunde leicht köcheln lassen.

  2. Das Fleisch herausnehmen und in kleine Stücke schneiden, Petersilie waschen und schneiden. Die Wickelklöße in die Brühe geben und dort ca. 30 Minuten garen, leicht köcheln, nicht zu viel Hitze. Dann die Fleischwürfel und die fein gehackte Petersilie dazu geben. Eventuell mit Mehl, Mondamin oder Speisestärke andicken und abschmecken.

Sicherlich ist es auch möglich und schmeckt toll, die Wickelklöße mit Gemüsebrühe zuzubereiten, für alle Vegetarier unter uns.

Kommentare:

  1. Boah wie geil ist das denn! Mein Lieblingsessen! Lecker!

    Meine Oma hat von den Wickelklößen immer ganz viele gemacht und die dann eingefroren, für später ;-) Ist ja doch ne ganz schöne Arbeit.

    Viele Grüße

    AntwortenLöschen
  2. Ich teile mir die Arbeit mit meinem Freund, so war es gut machbar. Meine Schwester wünscht sich das Essen, sie hatte bisher nie das Glück zu probieren.

    AntwortenLöschen