Freitag, 2. Januar 2015

Rotkraut-Roulade

Klassische Rezepte neu interpretiert: So hatte ich noch einen Kopf Rotkraut zu Hause, und wollte diesmal kein klassisches Rotkraut machen, keine Rotkraut Suppe und auch kein Rotkraut-Rohkost Salat. So bin ich auf die Idee gekommen, die Krautrouladen, die man bei uns in der Region nur aus Weißkraut hergestellt kennt, mit Rotkraut zu machen:



Für 6 kleine Rouladen: 
  • 1 Kopf Rotkraut
  • 200 g Gehacktes vom Schwein, gewürzt
  • 1 Ei
  • Salz
  • Pfeffer
  • Nelkenpulver
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 /2 Zwiebel
  • 1 L Brühe
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 EL Butter
  1. In den Strunk des Rotkrautkopfes einen Kegel einschneiden. In eine Schüssel  legen und den Kegel Rotkrautkopf mit heißem Wasser übergießen. Dabei das Wasser immer wieder in den Kegel nachgießen. Dies bewirkt, dass sich die Blätter des Rotkrautes besser lösen lassen.
  2. Anschließend 6 Blätter ablösen und nochmals mit heißem Wasser überbrühen, so lassen sich die Rouladen dann besser rollen.
  3. Für das Gehacktes eine Zwiebel schälen und ½ der Zwiebel fein hacken und zusammen mit dem Gehacktes und dem Ei in eine Schüssel geben. Mit Nelkenpulver und ein wenig Salz und Pfeffer würzen.
  4. Ein Blatt des Rotkrauts aus dem Wasser nehmen, mit 1 EL Gehacktes Masse füllen, einrollen und mit Zahnstochern verschließen.
  5. In einer Pfanne mit Butter scharf von allen Seiten anbraten, mit Brühe auffüllen, salzen, pfeffern, Lorbeerblatt hinzugeben und im Backofen bei 140°C für 35 Min. garen.
Für eine vegatarische Variante kann die Roulade auch mit der Kichererbsenfüllung gefüllt werden. 


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