Montag, 7. September 2015

Woran du merkst, dass der Sommer vorbei ist und gefüllter Entenbraten


Der erste Tag nach meinen Urlaub fällt mir auf der einen Seite immer sehr schwer, auf der anderen Seite kann ich bereits die Nacht zuvor nicht schlafen. Geht's euch auch manchmal so?
Und da ich nicht schlafen konnte, überlegte ich, woran man merkt, dass der Sommer vorbei ist:
 
1. Morgens brauchst du wieder Licht um dich für die Arbeit anzukleiden.
2. Du darfst die Jacke und den Regenschirm nicht vergessen, da das Wetter unbeständiger ist.
3. Es fällt dir wieder schwerer dich für Sport aufzuraffen, weil es früher dunkel wird.
4. Suppen schmecken wieder besonders lecker und geben dir ein gewisses wohlig warmes Gefühl.
 
Heute habe ich euch zwar kein Suppengericht mitgebracht, dafür aber eine tolle Idee für den nächsten Sonntagsbraten:
 
gefüllte Ente:





Für die Füllung: 
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Möhre
  • 1/2 Stange Lauch
  • 3 Stangen Staudensellerie
  • 1 Fingergroßes Stück Ingwer
  • ca. 10-12 Blatt Bärlauch (TK, optional Knoblauch)
  • 150 g Trockenpflaumen
  • 1 EL Kokosöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chili
  1. Öl in einer Pfanne erhitzen.
  2. Frühlingszwiebeln und Lauch putzen, in feine Ringe schneiden und in der Pfanne andünsten.
  3. Ingwer und Möhre schälen. Den Ingwer fein reiben oder fein hacken, die Möhre erst vierteln und dann in feine Stücke schneiden. Ingwer, Möhre und Bärlauch ebenfalls in die Pfanne geben.
  4. Die Trockenpflaumen grob zerkleinern und bei niedriger Flamme noch 5-10 Minuten mitdünsten. Mit Salz, Pfeffer und Chilli würzen. Vom Feuer nehmen.
Für die den Entenbraten:
  • 1 Laufente, ganz
  • 2 Zwiebeln
  • 1/2 TL Beifuß
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1,5 Liter heißes Wasser
  1. Die Ente gut waschen und auf ein Brett geben. Mit Küchenkrepp abtupfen und mit Salz und Pfeffer von Innen würzen.
 
2. Die Füllung in die Ente geben. In der Zwischenzeit einen Bräter mit Öl auf den Herd erhitzen.


3. Nun die Ente mit Zahnstochern verschließen. Optional kann auch Küchengarn verwendet werden.

4. Nun die Ente von allen Seiten scharf anbraten. Die Haut sollte sich bräunen, aber nicht zu dunkel werden. Die Innereien können auch mit angebraten werden.
5. Die Zwiebeln schälen und Vierteln und ebenfalls mit anbraten.
Anschließend den Entenbraten für gut eine halbe Stunde bei 130°C in den Ofen geben. Dabei den Bräter mit einen Deckel verschließen.
6. Danach Deckel entfernen und das heiße Wasser hinzugießen. Aufkochen lassen. Beifuß dazu geben, mit Salz und Pfeffer würzen.
7. Ente für eine weitere Stunde bedeckt im Ofen garen.

Der Braten wird danach kühl gestellt und am Folgetag erwärmt. Die Zahnstocher entfernen und die Ente zerlegen. Dazu passen Thüringer Klöße.

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