Montag, 1. Februar 2016

Süßkartoffel Gnocchi, Schweinefilet in Kaffeekruste mit Heidelbeersauce und Januar-Vorsatz Resümee

Kocht ihr sonntags etwas Besonderes oder ist der Sonntag ein Tag wie jeder andere? Oder lehnt ihr euch an diesen Tag kochtechnisch etwas mehr zurück und bereitet Speisen zu, die nach kurzer Zeit auf den Tisch stehen? Widmet ihr euch an diesen Tag den Blog, experimentiert herum oder legt ihr lieber die Füße hoch?

Wir Thüringer wollen sonntags zumeist unsere Klöße (Thüringer Klöße oder auch grüne Klöße genannt). Das Originalrezept findet ihr bald auf den Blog.

Wie viele Tage im Voraus überlegt ihr euch, was es Sonntag geben wird? Diesmal habe ich mir bereits seit letzter Woche Sonntag Gedanken darum gemacht. Als ich vom Mittagstisch bei meinen Eltern aufstand habe ich verkündet: „Ich koche nächste Woche Sonntag!“ Seitdem wuchs die Liste an Inspirationen. Bereits steht schnell wurde klar, dass die Beilage aus Kartoffeln bestehen sollte. Nicht klassisch, sondern als Spätzle oder Gnocchi. Aber auch hier nicht klassisch sondern mit Spinat oder Süßkartoffel. Eine weitere Idee waren Kartoffelklöße, in der Pfanne gebraten – ganz klassisch.

Als ich Dienstag mit meiner Mama telefonierte, habe ich mich über den Zustand des Feldsalats in ihren Gewächshaus informier, wider Erwarten hat er die kalten Temperaturen gut überstanden. Somit war diese Komponente für das Mittagessen auch geklärt.

Beim Fleisch tat ich mich jedoch ein wenig schwer. Filet in Kaffeekruste oder Filet im Brotteig waren zuerst auf der Liste. Beides benötigt jedoch eine schmackhafte Sauce und dazu war mir noch nicht so viel eingefallen.

Dieses Gericht ist nun gestern aus meinen Ideen heraus entstanden. 


Für die Gnocchi: 
  • 2 Süßkartoffeln
  • 2 Kartoffeln
  • 300 g Mehl
  • Salz
  • Butter
  1.  Süßkartoffeln und Kartoffeln schälen und im Salzwasser weich kochen. Anschließend das Wasser abgießen. 
  2. Auskühlen lassen und anschließend stampfen oder durch die Kartoffelpresse geben.
  3. Salz und Mehl hinzufügen. Füge soviel Mehl hinzu, bis der Teig nur noch minimal klebrig ist. 
  4. Auf der bemehlten Arbeitsplatte Teigrollen mit ca. 1 Zentimeter Durchmesser formen. Mit den Messer in 0,5 Zentimeter dicke Scheiben schneiden. 
  5. Nun eine Scheibe zwischen zwei bemehlte Gabeln geben und leicht andrücken, damit das typishce Gnocchi Muster entsteht. 
  6. Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und die Gnocchi darin ca. 4 Min. garen. 
  7. Anschließend aus den Wasser nehmen, und ins kalte Eiswasser geben. 
  8. Vor dem Servieren die Gnocchi mit Butter in der Pfanne schwenken. 
Für das Fleisch: 
  • 1 Schwienefilet
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 2 TL gemahlener Kaffee
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 2 EL Kokosöl
  1. Das Schweinefilet waschen und abtupfen. Auf eine Alufolie legen. 
  2. In einer Schüssel Salz, Pfeffer, Kaffee und Paprikapulver mischen und das Schweinefilet damit rundherum einreiben. 
  3. Kokosöl erhitzen und das Filet von jeder Seite ca. 2 Minuten anbraten. Danach bei 150°C in den Backofen geben für 20 Min. Im Anschluss in Alufolie wickeln und für 10 Min. ruhen lassen. 
  Für die Heidelbeersauce: 
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 150 g Heidelbeeren
  • 2 EL Wasser
  • 100 ml Balsamico Essig
  • 1 Prise Salz
  1. Zwiebel schälen und fein würfeln. Olivenöl in einen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig andünsten. 
  2. Heidelbeeren hinzufügen und ca. 3 Min. köcheln lassen.
  3. Nun Essig, Wasser und Salz hinzufügen und die Sauce für 15 Min reduzieren lassen. 
  Das Rezept für das Schweinefilet und die Heidelbeersauce habe ich aus den Kochbuch von Paleo 360. Das Rezept ist sehr zu empfehlen - alle meine Gästen waren sehr begeistert! 
Als Beilage gab es einen Feldsalat - frisch gepflückt aus den Gewächshaus, angemacht mit Lavendel-Zitronen-Essig, Salz, Pfeffer und Rapsöl!
 

 Im Januar Post hatte ich ja angekündigt, dass ich mir 3 kleine Vorsätze für den Januar nehme. Hier nun mein Resümee.
1. Nicht mehr als 10 Übestunden machen - Erfüllt! Ich habe knapp 7 Überstunden gemacht, und hatte dadurch wirklich mehr Freizeit für mich. Daran muss ich mich wohl erst mal noch gewöhnen.
2. Zeit für Spanisch nehmen - Erfüllt! Ich hatte an 3 Dienstagen im Januar Spanisch und war zu jeder Stunde anwesend. Zudem habe ich einen Spanisch Kalender, mit den ich jeden Tag ein bisschen am Ball bleiben kann.
3. 2x wöchentlich Sport - Nicht erfüllt! Oder zählt Spazierengehen auch? Nein, für mich zählt es nicht zum Sport. In dieser Hinsicht war ich wirklich nachlässig, doch ich Gelobe (schon allein für mich und mein Wohlbefinden) Besserung. 

Nun noch meine Vorsätze für Februar:
1. Täglich Ernährungstagebuch führen. Ich halte es für notwendig, da ich gerade dabei bin, meine Ernährung ein wenig umzustellen, will ich verstehen und lernen wie viele Nährstoffe ich mit welchen Lebensmitteln aufnehme und welche Lebensmittel zukünftig nicht mehr so häufig auf den Speiseplan stehen sollten, weil sie meinen Körper nicht genügend gute Energie leisten.
2. Mehr Wasser/Tee trinken. Da ich in einen Bereich arbeite, wo ich nicht direkt am Arbeitsplatz trinken kann, habe ich das in letzter Zeit ziemlich vernachlässigt, ich nehme mir nicht die Zeit den Arbeitsplatz zu verlassen um etwas zu trinken. Oder ich versuche am Abend mein Defizit aufzuholen. 3. Zeit für mich:Massage/Yoga: An manchen Tagen komme ich komplett fertig von der Arbeit heim - obwohl es gar nicht so anstrengend war. Ich möchte diesen Monat mehr auf mich achten, und mir gezielt diese Auszeiten zu nehmen.

Na, dann auf einen erfolgreichen neuen Monat!

 

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